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Das Generationenprojekt KULTURISTENHOCH2 hat das halbe Tausend vollgemacht: Bereits 500 Mal konnten bedürftige Senior*innen dank gespendeter Karten kostenlose Ausflüge ins Hamburger Kulturleben unternehmen. Immer an ihrer Seite waren dabei Oberstufenschüler*innen aus dem eigenen Stadtteil.

Hamburg. Theater, Kabarett, Klassik oder auch Ballett –bereits 500 Mal konnte das Hamburger Generationenprojekt KULTURISTENHOCH2 Senior*innen, die sich Kultur von ihrer schmalen Rente nicht leisten können, einen schönen Abend ermöglichen. Schön, nicht nur wegen des exquisiten Kunstgenusses, sondern auch, weil sie immer einen jungen Menschen an ihrer Seite haben. „Das ist sehr nett, denn man kann sich unterhalten und die Erlebnisse teilen“, berichtet Frau Wienecke, die gemeinsam mit dem Abiturienten Domenic das Tandem bildete, das den 500. Kulturbesuch absolvieren durfte. Das Generationenpaar entschied sich für einen Schubert-Abend im TONALi-Saal im Grindelviertel, bei dem Starpianist Matthias Kirschnereit gemeinsam mit dem Jungmusiker und Cellisten Christoph Heesch das Publikum begeisterte.

So wie schon viele andere Senioren in Hamburg nutzt auch die 79-jähige Eimsbüttelerin regelmäßig das Angebot des Generationenprojekts KULTURISTENHOCH2 und darf sich dank gespendeter Karten ab und zu Kultur nach Wunsch gönnen. Seit knapp drei Jahren engagieren sich die Gründerin Christine Worch und ihr Team in dem Projekt, das sich gegen Einsamkeit im Alter und für mehr Miteinander zwischen den Generationen stark macht: „Und das immer auf Augenhöhe“, betont Christine Worch. Das kostenlose Kulturangebot richtet sich an Senioren, die weniger als 1100 Euro im Monat zur Verfügung haben und/oder körperlich stark eingeschränkt sind.

 

KULTURISTENHOCH2 kommt an! Allein im vergangenen Jahr wurde die Initiative mit mehreren Preisen für ihre Arbeit geehrt. Dazu gehören Auszeichnungen, wie  „The Power of the Arts“ der Phillip Morris GmbH und die Unterstützung durch das Hamburger Spendenparlament. Das Projekt ist außerdem einer von drei Hamburger Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen 2018“.

 

© by Susanne Rahlf, Presse